Naturalistische Unsterblichkeit
Wissenschaftliche Wege gegen den Tod
von
Taschenbuch 170 Seiten: 12,99 €
ISBN: 978-99987-677-0-6
Naturalistische Unsterblichkeit – Wissenschaft statt Jenseitsglaube
Naturalistische Unsterblichkeit bezeichnet Wege, den Tod durch Wissenschaft und Technik, anstatt religiöser Vorstellungen, zu überwinden.
Der wissenschaftliche Fortschritt in den Bereichen Medizin, Biotechnologie und Computertechnologie ermöglicht dafür ganz unterschiedliche Projekte.
Das Buch stellt diese Konzepte verständlich vor und zeigt wie der derzeitige Stand ist.
Die wissenschaftlichen Grundlagen werden erklärt und ihre philosophischen Konsequenzen aufgezeigt.
Zuerst wird der Frage nachgegangen, warum wir überhaupt sterblich sind. Dabei werden wir sehen, dass es durchaus unsterbliche Lebewesen gibt.
Anschließend werden die Folgen einer Unsterblichkeit untersucht und analysiert welche Art von Unsterblichkeit wir eigentlich anstreben.
Die daraus entwickelten Prüfkriterium werden wir an jedes Unsterblichkeitsversprechen anlegen.
Die ersten Versprechen stammen von alten Mythen und Religionen. Daher sehen wir uns auch die Unsterblichkeitsvorstellungen der heutigen Religionen näher an.
Welche Projekte gibt es?
Die Reise durch Projekte naturalistischer Unsterblichkeit führt zunächst zu denjenigen, die unseren Körper unsterblich machen wollen.
Dazu gehört das seit Langem praktizierte Einfrieren von Körpern in der Hoffnung, dass die Zukunft Lösungen bringen wird.
Es gibt Alterungsforschungen, die darauf abzielen den Alterungsprozess zu stoppen. Bei Mäusen gibt es schon kleine Erfolge.
Schon seit Längerem werden menschliche Körper durch technische Implantate optimiert.
Diese werden immer ausgereifter und sollen zukünftig ihn sogar erweitern und zu einem Cyborg machen, der länger lebt.
Danach folgen Projekte digitaler Unsterblichkeit.
Derzeit werden personalisierte Chatbots und digitale Avatare erstellt, die Hinterbliebenen unsterbliche Erinnerungen an Verstorbene ermöglichen.
Es gibt jedoch auch Projekte, sich mit der Digitalisierung des Gehirns selbst befassen. Gemäß der Computertheorie des Geistes enthält es alle Informationen, die uns als Person ausmachen.
Um diese Ideen einschätzen zu können, werfen wir einen Blick auf die Funktionsweise unseres Gehirns und beschäftigen uns mit Phänomenen wie dem Bewusstsein oder dem „Ich“.
Neuronale Verbindungen des Gehirns, mit denen sich Roboter steuern lassen, gibt es schon heute. In wenigen Jahren soll das Gehirn über neuronale Schnittstellen mit KI-Computern verbunden werden.
Dieser Zustand wird von Transhumanisten „Singularität“ genannt und soll unser Wissen drastisch erweitern.
Er soll auch dazu genutzt werden, fehlendes Detailwissen über das Gehirn zu erlangen.
Im dann folgenden Schritt soll das Mind-Uploading erfolgen um alle gespeicherten Gehirninformationen auf langlebige Speichermedien hochzuladen und die Gehirnfunktion mit Supercomputern zu emulieren.
Die große Hoffnung dabei ist, dass auch unsere Persönlichkeit und unser Bewusstsein ebenfalls emuliert werden.
Im letzten Kapitel werden unterschiedliche kosmologische Modelle vorgestellt, die eine Unsterblichkeit aller beinhalten.
